Vorhang auf für die Spielzeit 2026/2027!

Große Geschichten, bewegende Momente und ganz besondere Begegnungen: In der Spielzeit 2026/2027 lädt das Stadtforum Bad Saulgau wieder zu abwechslungsreichen Theaterabenden ein. Freuen Sie sich auf acht ausgewählte Vorstellungen, die die ganze Bandbreite der Bühnenkunst zeigen – von zeitlosen Klassikern und anspruchsvollem Schauspiel über humorvolle Unterhaltung bis hin zu mitreißender Musik und eindrucksvollen Tanzproduktionen.

Ob Shakespeares „Richard III.“, ein musikalisches Tribut an Freddie Mercury, das fantastische Tanzspektakel „Alice im Wunderland“ oder das Berliner Kult-Musical „Linie 1“: Das neue Programm verbindet große Stoffe und aktuelle Themen mit außergewöhnlichen Künstlerinnen und Künstlern und verspricht Theatererlebnisse, die berühren, zum Nachdenken anregen und begeistern.

Auch Tanzliebhaber dürfen sich auf ein vielseitiges Programm mit acht ausgewählten Aufführungen freuen. Wenn Bewegung, Musik und Ausdruck zu einer eigenen Sprache werden, entstehen besondere Momente, die weit über den Bühnenrand hinauswirken.

Entdecken Sie das neue Theater- und Tanzprogramm und lassen Sie sich inspirieren. Sichern Sie sich Ihre Tickets oder abonnieren Sie die gesamte Spielzeit – und erleben Sie Kultur hautnah im Stadtforum Bad Saulgau.

Programm
Preise
Kartenvorverkauf
Blick auf das Stadtforum.
Anführungszeichen zu Beginn des Zitats
Ein Pferd! Ein Pferd! Mein Königreich für ein Pferd!
aus: William Shakespeares "Richard III."
Schauspiel & Tanz

Theaterprogramm 2026/2027

Richard III. | 04.10.2026, 18 Uhr

Ein zeitloses Drama über Machtgier und die Rache der Gerechtigkeit von  (1564 – 1616)

Richard, der machthungrige Bruder des neuen Königs von England, hat finstere Pläne. Sein Leben lang wurde er unterschätzt, jetzt will er allen beweisen: Er wird König sein. Dafür ist ihm kein Mittel zu grausam. Mit Intrigen und Morden ebnet sich Richard den blutigen Weg zum Thron. Doch am Gipfel der Tyrannei wächst der Widerstand. Die Gedemütigten stellen sich ihm endlich in den Weg. Im Traum verfolgen ihn die Geister seiner Opfer. In einer letzten Schlacht wird sein Schicksal besiegelt. Ob Richard für seine Taten büßen muss?


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Show must go on | 22.10.2026, 19.30 Uhr

Ein Tribut an Freddie Mercury von Ingmar Otto

Die Legende lebt: Ingmar Otto erzählt eindrucksvoll die elektrisierende Geschichte des Mitbegründers, Songwriters und Leadsängers der Band QUEEN. Für ihn galt: Show must go on! Mercury selbst starb 1991 im Alter von nur 45 Jahren an AIDS. Gespickt mit vielen Songs und schrillen Kostümen erlebt das Publikum die Aufs und Abs des Ausnahmekünstlers, der tief im Herzen eigentlich Opernsänger werden wollte. „Abgesehen vom hohen Unterhaltungswert und der geschichtlichen Information ist der Abend ein musikalischer Hochgenuss“, so das Urteil der Presse.


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Sturm | 15.11.2026, 18 Uhr

STURM von Marlene Streeruwitz mit der renommierten Schauspielerin Anne Bennent

Marlene Streeruwitz ist eine der prägnantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In ihrem vielfältigen Werk (Dramen, Romane, Essays) analysiert sie schonungslos den Zustand der Welt. In „Sturm“ erzählt sie packend und unter die Haut gehend von Grete Horvath, die eine Wiener Bedürfnisanstalt verwaltet und dort den leidenden Prometheus pflegt. Während seine Peiniger ihr Dasein bestimmen, reflektiert Grete über Gewalt, verpasste Chancen und die weibliche Rolle in einem ewigen Kreislauf aus Leid und Heilung. Mit Anne Bennent schlüpft eine der renommiertesten und ausdruckstärksten Schauspielerinnen in Deutschland in die Hauptrolle. Ein düsteres Stück als intensives Solo über das Überdauern und die Frage, wie man die Menschlichkeit inmitten von Tyrannei bewahren kann.


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Alice im Wunderland | 13.12.2026, 18 Uhr

Ein Tanzspektakel für die ganze Familie 

Das weiße Kaninchen, die Grinsekatze, der verrückte Hutmacher oder die herrische Herzkönigin! Seitdem Lewis Carroll alias Charles Lutwidge Dogson 1865 die Geschichte von „Alice im Wunderland“ zuerst der Tochter des Dekans seiner Fakultät und deren Schwestern auf einer Themse-Bootsfahrt erzählt und danach auf Alice´ Bitte hin aufgeschrieben hat, zählen seine herrlich schrägen Figuren zu den bekanntesten Gestalten der Literatur weltweit. Guido Markowitz vom Theater Pforzheim inszeniert „Alice im Wunderland“ heiter, und fantastisch als große, bildstarkes, bezauberndes Tanzspektakel für die ganze Familie.


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Halbe Hütte | 30.01.2027, 19.30 Uhr

Eine moderne Farce von Edith Ehrhardt nach dem Film von Andreas Geiger

Pointiert komödiantisch und mit schwäbischem Knitz wird eine aktuelle Geschichte über „Land grabbing“ im Kleinen erzählt: Andreas erbt in seinem Heimatdorf von seinem Großvater eine Wiese mitsamt einer Hütte. Doch bald muss er feststellen, dass die Hälfte der am Waldrand gelegenen Hütte gar nicht auf seinem Grundstück steht. Da hat sich der Großvater vor 80 Jahren beim Hüttenbau wohl um vier Meter vertan. Das wäre alles kein Problem, hätte den angrenzenden großen Gemeindewald nicht ein reicher Unternehmer gekauft, um daraus sein privates Jagdgebiet zu machen. Für Andreas beginnt ein Kampf gegen die Macht des Geldes, Besitzanspruch, Gesetzgebung und Behördenapparat. Weder das Bauamt, die Justiz, der Bürgermeister, der Stammtisch oder die Kirche haben Ideen, wie man zu einer einvernehmlichen Lösung finden und damit die Hütte erhalten könnte. Am Ende droht der Abriss, doch Andreas ist erfinderisch und gibt nicht auf.


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Einszweiundzwanzig vor dem Ende | 21.02.2027, 18.00 Uhr

Mit „Der Bergdoktor“-Star Heiko Ruprecht

Bertrand hat das Gefühl, sein Leben verpasst zu haben. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu sterben, will er den Sprung aus dem Fenster wagen. Dieser scheitert, weil plötzlich ein Vertriebsmitarbeiter an der Wohnungstür auftaucht. Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein aberwitziger Dialog. Währenddessen schließt Bertrand Bekanntschaft mit Clémence, die über ihm wohnt. Doch als Bertrand endlich erkennt, mit wem er die ganze Zeit debattiert hat, ist es bereits „Einszweiundzwanzig“ vor dem Ende.


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Draussen vor der Tür | 11.04.2027, 18.00 Uhr

Schauspiel gegen den Krieg von Wolfgang Borchert

Beckmann ist 25 Jahre alt, kommt aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Gezeichnet an Körper und Seele: das Knie zerschossen, die Gasmaskenbrille haftet ihm wie ein Fremdkörper im Gesicht – ein ständiges Zeichen der Entmenschlichung. Doch statt Rückhalt oder Verständnis findet er nur Ablehnung: Die Frau hat ihn verlassen, der Oberst weist jede Verantwortung von sich, das Mädchen, das ihn vor dem Ertrinken rettet, will nichts von seinem Leid wissen.


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Linie 1 | 15.05.2027, 19.30 Uhr

Berliner Kult-Musical aus den 1980-er Jahren

„Linie 1“ – das ist eine Reise in die Zeit der Mauerstadt voller Hoffnung, Mut und Selbstbetrug. Dabei entdeckt man auch ein Stück weit das Berlin von heute. Die Handlung: 
Natalie, eine junge Frau vom Land, kommt nach Berlin. Sie ist auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen Johnny, einem Berliner Rockmusiker, der kürzlich in ihrer Kleinstadt aufgetreten ist und mit dem sie eine Nacht mit Konsequenzen verbracht hat. Als sie ihn am Bahnhof nicht findet, steigt sie in die U-Bahn-Linie 1.

 


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